DAS ZITAT

»Starker Toback!«

(Deutsche Redensart)

tabak-samen.de ist nun Tabakanbau.de

Bitte verwenden Sie unser neues Portal, das die ehemaligen Funktionen dieser Website umfasst: Tabakanbau.de. Aus unserem Wissenspool:

Kleine Botanik der Tabakpflanze

Die Tabakpflanzen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, zu denen auch die Tomate, die Kartoffel oder die Tollkirsche zählen. Dort bilden sie die Gattung der Tabakgewächse, in Erinnerung an Jean Nicot lateinisch "Nicotiana" genannt. Nach ihm ist auch das Alkaloid Nikotin benannt, der Hauptwirkstoff der Tabakpflanze. Alle Nachtschattengewächse enthalten diese oder ähnliche stickstoffhaltige Verbindungen, die sonst in keiner anderen Pflanzengattung vorkommt.

Tabakblätter für Tabakprodukte werden von verschiedenen Arten der Gattung Nicotiana gewonnen. Am bekanntesten ist der seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert angebaute rosablühende virginische Tabak "Nicotiana tabacum". Auch der gelbblühende Veilchen- oder Bauerntabak Nicotiana rustica wird noch in geringen Mengen angebaut. Über 100 weitere Arten sind bekannt, viele davon sind heute als Zier- und Dufttabake im Gartenhandel erhältlich.

Der Wurzelstock besteht aus einer kräftigen, spindeligen Hauptwurzel von mäßiger Länge und zahlreichen stark verzweigten, aber nicht sehr weit ausladenden Nebenwurzeln. Der Stängel wächst bei den Rauchtabakarten aufrecht, wird im Schnitt zwei Meter hoch und verzweigt sich erst im oberen Teil durch die sogenannten "Geize" an den oberen Blattansätzen. Die Blätter stehen am Stängel und an den Ästen in schraubenartiger Anordnung. Sie sind im Umriss je nach Sorte lanzettförmig bis herzförmig-rundlich, können spitz oder stumpf sein und haben oft am Stielende Ohren.

Kennzeichnend für alle Tabakarten ist das in den Wurzeln produzierte Nikotin sowie der verhältnismäßig hohe Gehalt der Asche an Kalium und Kalzium. Diese beiden Nährstoffe müssen daher ausreichend in einem ausgewogenen Verhältnis im Boden vorhanden sein.

Nikotin ist ein für Mensch und Tier schon in kleinen Mengen heftig wirkendes Gift, das aber bei mäßiger Dosis auf die Nerven beruhigend einwirkt. Die menschliche Leber baut Nikotin ab, viele Nutztiere wie Rinder oder Ziegen reagieren jedoch auf Nikotinvergiftungen sehr empfindlich.

Zufälliger Artikel aus dem Wissenspool

© 2000-2016 Tabakanbau.de.