DAS ZITAT

»Eine Cigarre gibt Zeit, sich selbst zu gehören.«

(Gerhard Dannemann)

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Die Blatternte

Wenn Tabakblätter erntereif sind, heißt das nicht, dass sie wirklich reif sind wie beim Getreide. Sie haben dann nur den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreicht und werden langsam gelbgrün, zumindest etwas heller. Verblieben Sie an der Pflanze, würden sie gelb werden, gilben und schließlich abfallen.

Der Zustand, in dem sie geerntet werden, entscheidet über die Inhaltsstoffe im Blatt. Für Zigarren werden die Blätter bereits geerntet, wenn sie noch grün sind, sich also noch nicht verfärbt haben. Zigarettentabak ist das andere Extrem: Man erntet dann schon hellgrün verfärbte Blätter, die also bereits abzusterben beginnen. Dazwischen liegt der Pfeifentabak. Das hat etwas mit den Inhaltsstoffen im Blatt zu tun, die bei absterbenden Blättern anders sind als bei noch vitalen dunkelgrünen Blättern. Shishatabak wird wie Zigarettentabak geerntet: Dann ist der Zuckergehalt in den Blättern am höchsten.

Geerntet werden alle paar Tage einige Blätter, indem sie vorsichtig abgerissen werden. Sie sollten niemals von oben nach unten abgerissen werden, weil in Faserrichtung immer ein großes Stück Haut vom Stängel mit abgerissen wird und dadurch eine Wunde entsteht. Wenn sie zu groß ist, tritt zu viel Pflanzensaft aus und die Pflanze beginnt stellenweise zu dörren. Das Blatt wird immer am Blattansatz seitlich vom Stängel weggeknickt. Bei den ersten Versuchen sollte man etwas vorsichtig vorgehen, nach einiger Übung fügt man den Pflanzen dann kaum noch Verletzungen zu.

Beim Ernten werden die Pflanzenreihen durchgegangen und alle reifen Blätter abgepflückt. Ist eine Hand voll, werden sie an einen schattigen Platz auf dem Rasen ausgebreitet, dann werden die nächsten Blätter geholt. Dadurch werden sie gleichmäßiger angetrocknet als wenn alle Blätter auf einen Haufen gelegt werden.

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